Dialogo è accettare l'altro come è e come egli stesso si definisce e si presenta a noi, di non cessare di essere se stessi mentre ci si confronta con il diverso, di essere consapevoli che la nostra identità esce arricchita e non sminuita da chi di questa identità non accetta alcuni elementi, magari anche quelli che noi riteniamo fondamentali. La riconciliazione è possibile, tra i cristiani e nella compagnia degli uomini. (Enzo Bianchi, priore della Comunità di Bose)


Tagungen zu China-Missionar Matteo Ricci in Taiwan und Deutschland

di Von Michaela Koller

Kardinaldekan Angelo Sodano: "Er war vor allem ein Vorbote der Botschaft Christi"

Aus Anlass des 400. Todestags von China-Missionar Matteo Ricci wird aktuell an mehreren Orten des kulturverbindenden Jesuiten gedacht. Mindestens 90 Gelehrte aus der ganzen Welt sind seit Montag zu einer der umfassendsten Konferenzen über den Matteo Ricci in der Fu Ren Universität in Taiwans Hauptstadt Taipeh versammelt. Ricci starb am 11. Mai 1610 in Peking.

Wie die Nachrichtenagentur Asianews meldet, sind unter den Experten nicht nur westliche Wissenschaftler, wie etwa die Missionare Pater Angelo Lazzarotto und Pater Gianni Criveller vom Päpstlichen Institut für die Auslandsmissionen. Auch hochkarätige Gelehrte aus der Volksrepublik China sind zur Konferenz angereist. Der Botschafter Taiwans beim Heiligen Stuhl, Larry Wang Yu-Yuan, war einer der Ersten, die bei der Eröffnungsfeier gesprochen haben. Er betonte den Wert dieser kulturellen und religiösen Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Straße.

Das Symposium dauert noch bis Donnerstag und wird die unterschiedlichen historischen Gesichtspunkte der Zeit Matteo Riccis und der Jesuiten, die ihm während der Ming und der Qing Dynastie nachfolgten, analysieren und die missionarischen Methoden dieser Zeit beleuchten, begleitet von Gesprächen über die heutige Situation der Kirche in China.

Kardinaldekan Angelo Sodano entsandte eine Grußbotschaft an die Tagungsteilnehmer. Darin betonte der Kardinal, dass die Erinnerung an Matteo Ricci immer noch unter denen lebendig sei, „die in ihm den Genius einer großen Persönlichkeit gesehen haben, der es fertig brachte, die großen kulturellen und spirituellen Traditionen des chinesischen Volkes zu entdecken und wertzuschätzen". Der Kardinal betont zudem, dass Matteo Ricci „vor allem ein Vorbote der Botschaft Christi" war. Eine Bronzestatue, Matteo Ricci gewidmet, wurde ebenfalls am Montag in der Fu Ren Universität enthüllt.

In Deutschland beschäftigt sich am Donnerstag das China-Zentrum im Rahmen seiner zehnten Jahresakademie mit Matteo Ricci. Um 15 Uhr lädt die Einrichtung zu einem Vortrag über den Jesuiten als Gelehrten, Heiligen und Weltenlehrer der promovierten Historikerin Rita Haub vom Referat Geschichte und Medien der Deutschen Provinz der Jesuiten ins Museum Haus Völker und Kulturen in die Arnold-Jassen-Straße 26 nach St. Augustin.

Im Anschluss, um 17 Uhr, wird der Dokumentarfilm „Matteo Ricci: Ein Jesuit im Reich des Drachen" von Gjon Kolndrekaj gezeigt. Bei der Welt-Vorpremiere des Films am 18. Juni vorigen Jahres versammelten sich hochrangige Vertreter des Vatikan und der chinesischen Botschaft in Italien. Mehrfach war er seither bei Filmfestspielen zu sehen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der chinesischen Musikerin und Geigenbauerin Xiuwei Zhou-Geiger auf ihrer Meistervioline.


Fonte:

Zenit

21 aprile 2010